Fünf Game-Tipps für die (Corona-) Sommerferien (2/5): BURNOUT PARADISE REMASTERED

Nachdem wir letzte Woche doch eher düstere Kost serviert haben, folgt diese Woche ein Game der benzinlastigen Sorte. Autorennspass vom Feinsten für die Nintendo Switch: BURNOUT PARADISE.

Natürlich lebt die Switch von den diversen ultrastarken Eigenmarken Nintendos wie Super Mario, Zelda und neuerdings Animal Crossing. Doch immer mehr wagen sich auch Publisher, die sonst vor allem auf den «grossen» Konsolen veröffentlichen, auf das multifunktionale Wunderding.

Und so kommen wir nun dank Electronic Arts in den Genuss eines Autorenn-Klassikers von 2008 in ganz neuem Gewand. Für ältere Videogame-Semester ist die Marke Burnout gefüllt mit Erinnerungen an spektakuläre Hochgeschwindigkeitsrennen mit noch spektakuläreren Unfällen. Burnout Paradise erschien auf der Playstation 3 und der XBOX360. Die riesige Spielwelt mit unzähligen Fahrzeugen und Strecken begeisterte Kritik und Fans gleichermassen.

Dass dem Spiel nun auf der Switch ein neues Leben geschenkt wird, macht absolut Sinn. Die Grafik wurde massiv aufgebohrt und wirkt zeitgemäss. Die actionlastigen Rennen haben nichts von ihrem Adrenalin-Charme verloren und ziehen einen innert Minuten ins Spiel. Die riesige offene Welt von BURNOUT PARADISE überzeugt in flüssiger 60fps Qualität, untermalt wird das Ganze von einem rockigen Soundtrack, der zusätzliches Tempo ins Geschehen bringt. Und ja: «Paradise City» von Guns’n Roses ist natürlich mit von der Partie…

Die Remastered Edition enthält alle im Original nach und nach veröffentlichten Extras wie den Tag und Nacht-Rhythmus, dynamische Wettereffekte und vor allem auch die zusätzlichen Fahrzeuge. Neben allerlei Rennwagen und Motorrädern gibt es auch aus der Popkultur bekannte Fahrzeuge wie den DeLorean aus Back to the Future, das Geistermobil Ecto-1 aus Ghostbusters oder sogar KITT aus Knight Rider zu fahren

Einziger Wermutstropfen des Ganzen ist die Steuerung: Rennspiel-Fans, die sich analoge Steuerungen gewohnt sind, werden eine Weile brauchen, bis sie sich an die Switch-typischen Digitalsticks gewohnt haben. Bei einem derart actionlastigen Geschehen ist das aber verzeihbar, es handelt sich hier ja nicht um eine feinfühlige Simulation wie Gran Turismo.

Die Rennen selbst sind abwechslungsreich wie aus der Serie gewohnt: Von klassischen Rennszenarien über «Marked Man»- Events, bei denen man von den anderen Fahrzeugen gejagt und bedrängt wird, bis hin zu Stunt-Aufgaben gibt es hier stundenlange Beschäftigungsmöglichkeiten.

Fazit: Die Nintendo Switch bekommt endlich ein gutes Rennspiel für alle, die nicht immer bloss bananenwerfend gegen Riesenaffen antreten möchten. Ein perfektes Spiel für lange Auto- oder Zugfahrten oder auch nur eine Runde am Poolrand.

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