Highlights
der Office:mac 2008 Version.
Die
neue Office:mac 2008 Version wurde mit Spannung
erwartet – zu Recht, denn die neuen Funktionen
erleichtern die Arbeit deutlich. Hier einige der Neuerungen
im Überblick:
Finanzmanagement: Mit
dem Office:mac 2008 Finanzmanagement lassen sich Tabellen und
Formeln dank vorformatierter Zellen unkompliziert bearbeiten.
Einfach auf die Events Gallery klicken und schon werden die Aufgaben
schnell und einfach erledigt. Anwender, die keine Excel Spezialisten
sind, können sich
ihren Arbeitsablauf ebenso erleichtern wie Profis. Egal, ob
im privaten Bereich oder im Unternehmen: private Kontoführung,
Saldoprüfung, Rechnungsabschlüsse und Investment
Portfolio-Management sind ohne Formelkenntnisse umzusetzen.
Neue Design-Vorlagen: Die
Design-Vorlagen für Word
2008 und PowerPoint 2008 bieten einfache Optionen, mit denen
sich Präsentationen und Dokumente leicht im persönlichen
Design erstellen lassen. Moderne Motive und Hintergrund-Layouts
garantieren ein professionelles Layout von Dokumenten und Präsentationen.
Layoutansicht für Dokumente: Newsletter
und Broschüren
können dank der Layout-Ansicht problemlos in Word entworfen
werden. Grafiken lassen sich leicht einbauen und verschieben.
SmartArt Grafiken: Mit SmartArt Grafiken verwandeln Anwender
Listen schnell in professionelle Tabellen und Diagramme.
Entourage 2008: Die neue Version
wartet mit einem optimierten Kalender auf. Es gibt farbkodierte
Kategorien und Status-Indikatoren für Aufgaben. Eine
Funktion zum Management von to-do-Listen hilft den Anwendern
ihre Aufgaben im Griff zu haben.
- Die My Day Funktion zeigt ausserdem Termine und Tagesablauf
auf einen Blick.
PowerPoint 2008: Die neue PowerPoint
Version verfügt über
eine Reihe neuer Möglichkeiten. Dazu gehören verbesserte
Präsentationswerkzeuge, die Miniaturvorschau sowie dynamische
Lineale.
Die
Kontrolle zur Zeiteinteilung und Temposteuerung während
der Präsentation sind nur in der Office:mac 2008 Version
erhältlich. Microsoft hat die Werkzeuge seit der
2004 Version deutlich optimiert und bietet nun eine noch bessere
Kontrolle zur Zeiteinteilung und Temposteuerung an – inklusive
digitaler Uhr. Darüber hinaus kann der Timer jederzeit
gestartet, gestoppt und zurückgesetzt werden.
Dank Miniaturansicht können Anwender ein einheitliches
Design ihrer Präsentation sicherstellen. Die dynamische
Miniaturansicht visualisiert den Präsentationsfluss und
die vorgenommenen Änderungen.
Die dynamischen
Lineale helfen Benutzern, ihre Texte und
Bilder schnell und problemlos anzupassen – für eine
professionelle und klare Gestaltung.
Expression Media erleichtert Sortieren und
Archivieren
Speziell für Grafik- und Web-Designer, Fotografen und
Gestalter entwickelte Microsoft Expression Media. Fotos, Illustrationen,
Animationen oder Layout-Dokumente lassen sich so einfach und
problemlos sortieren. Damit ist ein für allemal Schluss
mit dem digitalen Chaos auf dem Rechner. Expression Media kann
noch mehr: Wasserzeichen in Bilder und Videos einfügen,
rote Augen wegzaubern und die perfekte Farbbalance einstellen.
Bilder, Videos oder Folienpräsentation können anschliessend
als Web–Galerie veröffentlicht werden. Expression
Media liest und unterstützt über 100 verschiedene
Dateiformate, darunter die RAW-Formate vieler Digitalkameras.
Zusätzlich werden Layout-Dokumente, Animationen, Filme,
Vektorgrafiken und Schriften unterstützt. Eindeutiger
Vorteil für Anwender: Sie können gescannte Fotos
problemlos archivieren und ausdrucken, denn Expression Media
arbeitet einwandfrei mit den verschiedensten Druckern und Scannern
zusammen.
Silverlight
ermöglicht faszinierende
Cross-Plattform Online-Erlebnisse
Microsoft Silverlight ist ein schlankes Plattform- und browserübergreifendes
Plug-in für moderne Rich Interactive Applications (RIAs)
und .NET-basierte Multimedia-Erlebnisse im Web. Das Plug-in
läuft in allen gängigen Browsern unter Windows und
Mac OS X (eine Linux-Version namens „Moonlight“ wird
von Novell in Zusammenarbeit mit Microsoft entwickelt). Silverlight
besticht durch ein flexibles Programmiermodell mit breiter
Unterstützung für eine Vielzahl von Programmiersprachen
und Frameworks wie AJAX, Visual Basic .NET, C#, Java Script,
Python und Ruby. Es lässt sich nahtlos in bestehende Webanwendungen
und Serverumgebungen integrieren. Silverlight ermöglicht
schnelle Vektorgrafiken, Audiointegration, kostengünstige
Videopräsentation und Videostreaming bis hin zu HD-Video
in DVD-Qualität im Web (www.microsoft.de/silverlight).
Weitere
Informationen unter www.microsoft.ch.
Office:mac 2008
Neuauflage eines Klassikers: Besser und umfangreicher denn
je.
Nicht verwunderlich ist der abermals
gestiegene Speicherbedarf des neuen Office-Pakets: Das
gute alte Microsoft Office Mac 2004 belegte «lächerliche»
463MB Speicherplatz auf einem PowerBook G4 – auf einen
MacBook Pro müsst ihr jetzt 891MB abschreiben. Der Rest
der vom Installer angegebenen 1.2GB wird sich in eurem
System verstecken.
Die Installation ist extrem schnell
– und vor allem problemlos. Updates sind bereits vorhanden
und können sogleich aus dem Netz geladen werden. Das
Herunterladen mit einer allerdings verhältnismässig langsamen
Internetverbindung (in unserer Gegend durchschnittlich
1880/200 KB/s – und nein, das von der Swisscom seit März
versprochene Tempo von 3500/300 KB/s haben wir immer
noch nicht bekommen) dauert dann etwas länger als die
Neuinstallation. Bei diesem Update auf 12.0.1 müsst ihr
euch einfach etwas gedulden – aber dann beginnt der Spass
...
Nein, noch nicht,
denn im seitlich positionirten Dock wirken die neuen
Office-Symbole neben den alten doch sehr blass, vor allem
farblos. Für die, die so was nervt: die neuen Symbole noch
rasch durch die alten auswechseln (in Ablage/Informationen/Infos
zu:). Natürlich nur so lange, wie ihr die alte Office-Version
mit den schönen, auch heute noch frisch wirkenden Symbolen
aus dem Papierkorb nicht gelöscht habt.
Und jetzt
an die
Arbeit
– wir haben
es verdient.
Und wir
werden
nicht enttäuscht:
Die meisten
von euch
werden
wahrscheinlich
mit Word
anfangen,
und werden
staunen.
Vieles wurde ganz neu gestaltet. Auch Neubenutzer sollten
die wichtigsten Einstellungen aber ohne grosse Mühe finden.
Viel Arbeit wurde wieder in die Mustervorlagen investiert.
Da bekommt man schnell den Eindruck, in Zukunft alles
einfach und rationell zu meistern. Ein Deckblatt aus
der Bibliothek ist schnell individualisiert, Papierformate
und Schriften leicht definiert. Die Bilder-Bibliothek
beinhaltet über 300 lizenzfreie Motive. Sogar die aus
der TV-Werbung bekannte Kuh ist dabei.
Fehlt aber nicht was? Suchen sie
nicht weiter – sie werden die Scanner-Funktionen
aus Office:mac 2004 nicht mehr finden.
Ob die Software-Programmierer der
Meinung waren, dass der Benutzer
nicht mehr einfach und bequem aus
Word heraus scannen wollen?
Und: Copy & Paste hat bei uns nicht immer funktioniert.
Z.B. einen Text in Dreamweaver zu übertragen ist mit
der Starteinstellung nicht möglich (jedenfalls unter
OS X 10.5.2). Welches von den beiden Programmen schuld
ist, wissen wir nicht – auf jeden Fall lassen sich die
Texte immerhin problemlos in einen weiteren Texteditor
übertragen und von da weiter in das Zielprogramm.
Von
diesen Schwächen abgesehen verteidigt das Office 2008-Paket
aber seine Stellung als Platzhirsch im Office-Bereich.
Beeindrucken vor allem der Umfang des Pakets, was sich
natürlich auf den Speicherbedarf auswirkt – Office 2008
in der Standard-Installation ist also nicht unbedingt
für ein MacBook air oder den Asus EeePC (klar – unter
OS X) geeignet. Selbstverständlich kann man sich entscheiden,
auf was man von der riesigen Software-Auswahl verzichten
kann. Mit der getroffenen Auswahl wird sich jedoch sehr
gut arbeiten lassen.
|